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Crowdfunding - Prospektpflichtgrenze erhöht

"Mit der Anhebung der Prospektpflichtgrenze von derzeit 100.000 Euro auf 250.000 Euro sind die Rahmenbedingungen für Crowdfunding (User können über spezielle Plattformen Projekte/Firmen mit beliebigen Geldbeträgen unterstützen, in Ö conda.at) verbessert und eine wichtige Erleichterung bei der Finanzierung von jungen Unternehmen gelungen", so Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft.

Vor der Änderung durften pro Projekt nur 100.000 Euro über die alternative Finanzierungsform Crowdfunding akquiriert werden. Unternehmer die mehr als 100.000 Euro Kapital für Ihr Projekt benötigten, mussten von Wirtschaftsprüfern genehmigtes Prospekt auflegen, in dem über die Risiken informiert wird. Die Kosten belaufen sich schnell auf 25.000 Euro oder höher, was vor allem für kleinere Unternehmen bzw. Jungunternehmen oftmals zu teuer ist. Durch die Crowdfunding-Reform wurde die Prospektpflichtgrenze nun auf 250.000 Euro erhöht.

„Trotzdem ist es damit nicht getan. Es müssen in der kommenden Legislaturperiode unbedingt noch weitere Punkte umgesetzt werden, um das volle Potenzial von Crowdfunding zu entfalten und die Voraussetzungen für junges Wachstum weiterzuentwickeln“, betont Roth.

Weitere Infos zu Crowdfunding

 

Name:
Andrea
Email:
office@bundesland.bz
Das Team von Bundesland.bz schreibt regelmäßig über interessante österreichische Startups, wichtige gesetzliche Neuerungen für Unternehmer und spannende Entwicklungen in der Wirtschaft. Wir freuen uns über Ihren Beitrag im Kommentarfeld!
Thomas
05.08.2015 19:01:57
Crowdfunding
Zum Thema Crowdfunding gibt es auch auf http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-07/34330398-crowdfunding-bekommt-gesetzliche-grundlage-067.htm einen sehr informativen Artikel.