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inoqo

Frisches Denken statt klassischer Nachhaltigkeitsberichte: Das Wiener Startup inoqo setzt auf ein datenbasiertes Konzept, um den ökologischen Fußabdruck von Lebensmitteln sichtbar zu machen.

Gegründet wurde inoqo im Jahr 2020 in Wien. Die Idee entstand aus der Beobachtung, dass Nachhaltigkeit im Lebensmittelbereich oft schwer vergleichbar ist und Unternehmen zwar Daten haben, diese aber kaum strukturiert nutzbar sind. Daraus entwickelte sich der Ansatz, Umweltwirkungen entlang der gesamten Lieferkette messbar zu machen.

Das Konzept basiert auf einer Software, die Produkt- und Lieferkettendaten verarbeitet und daraus Umweltkennzahlen berechnet. Unternehmen aus Handel und Lebensmittelproduktion können ihre Produkte analysieren lassen und erhalten Informationen zu CO₂-Emissionen, Ressourcenverbrauch und weiteren Nachhaltigkeitsfaktoren.

Im Unterschied zu klassischen Nachhaltigkeitsbewertungen versteht sich inoqo weniger als reine Reporting-Lösung, sondern als Werkzeug zur Produkt- und Sortimentsoptimierung. Die Daten sollen direkt dabei helfen, Rezepturen, Beschaffung oder Verpackung nachhaltiger zu gestalten.

Das Startup richtet sich vor allem an Unternehmen, die durch neue EU-Vorgaben und steigende Anforderungen von Kundinnen und Kunden stärker unter Druck stehen, ihre Umweltwirkungen transparent darzustellen. Nachhaltigkeitsdaten werden damit zunehmend Teil von Produktentwicklung und Geschäftsentscheidungen.

Seit der Gründung konnte inoqo erste Kunden im Lebensmittel- und Handelsbereich gewinnen und sich im wachsenden Climate-Tech-Sektor in Europa positionieren.

 

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